Badezimmer renovieren – so wird aus der kleinen Nasszelle ein Wohlfühlort
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Stuck in der Wohnung meiner kleinen Wohnung habe ich auch ein cleveres Bett integriert: ein Bett mit integriertem Stauraum für Bettwäsche und Kissen. Darunter passt sogar meine Winterjacke. Und für Gäste, die mal übernachten, habe ich eine ausziehbare Couch, die sich in ein bequemes Bett verwandelt. Der Boden bleibt dabei immer gleich – mein Laminat ist so robust, dass ich sogar schwere Möbel wie eine Kommode problemlos darauf verschieben kann. Kein Quietschen, kein Knarzen. Das spart Zeit und Nerven.
Was mich aber wirklich überzeugt hat, ist der Mechanismus. Früher hatte ich so eine klapprige wersalka, bei der man die Polster erst abnehmen musste, bevor sie flach wurde. Ein Akt jedes Mal. Heute setze ich auf einen modernen Klappmechanismus, den sogenannten mechanizm DL. Ein Griff, ein leichter Zug, und die Sitzfläche wird zur Liegefläche. Das geht so schnell, dass ich sogar morgens kurz auf der Couch liegen kann, bevor ich den Tag starte. Kein Geschleppe mehr, kein Gefl uche.
Die Küche ist oft der größte Knackpunkt. Alte Einbauküchen mit abgeblätterten Fronten oder bunte Fliesen schrecken ab. Beim Home Staging müssen wir nicht die ganze Küche ersetzen. Manchmal reicht es, die Schränke mit Kreidefarbe zu streichen und neue Griffe anzubringen. Ein schmaler Beistelltisch mit zwei Barhockern verwandelt eine winzige Küchenzeile in einen gemütlichen Frühstücksplatz. Ich lege immer frische Kräuter in kleine Töpfe auf die Fensterbank und stelle eine weiße Kaffeemaschine bereit. Das riecht nicht nur gut, sondern zeigt auch, wie funktional der Raum ist. In einer Münchner Dachgeschosswohnung haben wir so aus einer dunklen Küche mit nur 4 Quadratmetern einen echten Hingucker gemacht.
Ein absolutes No-Go sind für mich diese glänzenden, hochglanzpolierten Fliesen im ganzen Bad. Sobald ein Tropfen Wasser darauf fällt, verwandelt sich der Boden in eine Rutschbahn. Besonders gefährlich ist das, wenn man nach dem Duschen mit nassen Füßen auf die Fliesen tritt. Ich habe einmal eine Kundin gehabt, die sich genau so ein Bad gewünscht hat. Sie fand es so elegant. Nach dem ersten Sturz, der glimpflich ausging, haben wir den Boden ausgetauscht. Heute setze ich auf matte, strukturierte Feinsteinzeugfliesen mit einer Rutschhemmungsklasse von mindestens R10 für den Bodenbereich. Diese Fliesen sehen nicht nur edel aus, sie fühlen sich auch wärmer an, weil sie nicht so kalt sind wie ihre glänzenden Verwandten. Und wenn ich sie mit einer Fußbodenheizung kombiniere, ist das Badezimmer ein echter Wohlfühlraum. Der Preisunterschied ist minimal, der Sicherheitsgewinn aber enorm. Ich rate jedem, bei der Bodenfliese nicht zu sparen, denn ein Sturz kann böse enden. Die Wandfliese darf gerne günstiger sein, denn dort passiert nichts, außer dass sie nass wird.
Am Ende zählt, dass der Boden den Alltag aushält. Ich habe zwei Katzen, die gerne mal ihre Krallen wetzen. Aber mein Laminat zeigt keine Kratzer. Und wenn ich mal was verschütte, wische ich es einfach weg. Kein Aufquellen, keine Flecken. Laminat ist wie ein unsichtbarer Helfer, der den Raum zusammenhält. Und mit der richtigen Kombination aus Möbeln, wie einem Klappsofa oder einem Bett mit Stauraum, wird selbst die kleinste Wohnung zum Wohlfühlort. Probier es aus – dein Laminat wird dich nicht enttäuschen.
Wer sich für eine wersalka entscheidet, sollte auf die Qualität der Verarbeitung achten. Die wersalka in meinem Arbeitszimmer ist ein schmales Modell, das tagsüber als Couch dient und nachts zum Bett wird. Sie hat einen stabilen mechanizm DL, der auch häufiges Aus- und Einklappen aushält. Der Bezug aus Mikrofaser ist robust und lässt sich abnehmen und waschen, was bei Gästen oder Haustieren Gold wert ist. Ich habe sie in einem hellen Grau gewählt, das zu den weißen Wänden passt und den Raum nicht überlädt. Die Liegefläche ist mit 140 cm Breite ausreichend für eine Person, und die Matratze aus Kaltschaum gibt guten Halt. So wird der kleine Raum multifunktional, ohne dass er zugestellt wirkt.
Neben den klassischen Keramikfliesen gibt es noch die Möglichkeit, mit Naturstein wie Marmor oder Schiefer zu arbeiten. Das ist aber eine ganz andere und auch eine andere Pflege. Marmor ist weich und säureempfindlich. Ein Tropfen Zitronensaft oder ein falsches Reinigungsmittel hinterlassen sofort matte Flecken, die man nicht mehr wegbekommt. Ich rate davon ab, Marmor im ganzen Bad zu verwenden, es sei denn, man hat ein separates Gästebad, das kaum genutzt wird. Für den täglichen Gebrauch ist Feinsteinzeug die bessere Wahl. Es ist härter, unempfindlicher und in unzähligen Optiken erhältlich. Es gibt Feinsteinzeug, das täuschend echt wie Holz, Beton oder eben Marmor aussieht. Die Oberfläche kann matt, seidenmatt oder glänzend sein. Ich persönlich mag die seidenmatte Oberfläche, weil sie edel aussieht, aber nicht so empfindlich ist wie Hochglanz. Und sie fühlt sich angenehm warm an, besonders im Winter. Die Verlegung sollte man unbedingt einem Profi überlassen, denn große Formate erfordern viel Erfahrung und das richtige Werkzeug. Ein schöner Boden ist das Fundament eines jeden Badezimmers.